SF-Reihe um ein Paar, welches nach 1000-jährigem Tiefschlaf wieder erwacht.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wird die Menschheit vom großen Verderben heimgesucht. Da die Menschheit nicht an ihr eigenes Überleben glaubt, will sie wenigstens ein Paar ihrer Spezies retten. Christopher und Valerie, ein Mann und eine Frau, werden in das All geschlossen. Eingeschlossen in Raumblasen dämmern sie in einem Tiefschlaf dahin, während sie in einer elliptischen Bahn um die Erde kreisen. Alle 125 Jahre kommen sie der Erde nahe genug, um wieder eingefangen zu werden. Im Jahre 2990 wird Christopher von den überlebenden Menschen der Erde geborgen.
Die Neuigkeiten, die Christopher erfährt, sind nicht gut. Das Verderben ist zurückgekehrt: Riesige Sporen, die in der Atmosphäre eines Planeten wachsen, bis sie aufplatzen und mit ihrem Inneren allem Leben ein Ende setzen. Die letzten tausend Menschen sollen endgültig evakuiert werden. Christopher erfährt außerdem, dass die Frau, mit der er ins All geschossen wurde, unauffindbar und schon seit langem im All verschollen ist. Mara, die Frau, die ihn gerettet hat, weicht nicht mehr von Christophers Seite. Nur eine kleine Gruppe macht sich auf den Weg aus dem Sonnensystem...
Die beiden französischen Künstler und Autoren Paul Gillon (geb. 1926) und Jean-Claude Forest (1930 – 1998) gehören zu den Meistern ihres Fachs. Wer einerseits die Geschichte betrachtet und andererseits einen genauen Blick auf die Zeichnungen wirft, kann dem nur beipflichten. Forests größter und bekanntester Erfolg ist die Figur der Barbarella. Ähnlich der Geschichte rund um Barbarella sind auch die Handlungsstränge und die Umgebungen im vorliegenden Comic eher ungewöhnlich.
Die beiden Autoren folgen mit der Handlung rund um Christopher, Mara und Valerie keinem gängigen Strickmuster. Wollte man einen Vergleich anstellen wollen, bliebe einzig ein Vergleich mit den eigenen Alpträumen, in denen alles möglich ist.