Im ersten Teil, »Die Psychohistoriker«, lernt der Leser gemeinsam mit dem jungen Gaal Dornick staunend Trantor kennen, die Zentralwelt des galaktischen Imperiums, das 25 Millionen besiedelte Welten umfasst. Ein Planet, der komplett zugebaut wurde, quasi aus Stahl besteht und lediglich der Verwaltung dient. Dornick ist Mathematiker und soll für Hari Seldon arbeiten, den Begründer der Psychohistorik. Dieser Wissenschaftszweig, ein Gemisch aus Psychologie und Geschichtswissenschaft, ermöglicht es, langfristige Entwicklungen der gesamten Menschheit vorauszuberechnen. Doch noch bevor Dornick seine Arbeit beginnen kann, wird er verhaftet und wird Zeuge eines Gerichtsprozesses gegen Hari Seldon. Dieser hat vorausgesagt, dass innerhalb der nächsten 500 Jahre das Imperium zerfallen wird. Man wirft ihm Verrat vor, doch die wissenschaftlichen Fakten sind unumstößlich. Der Leser erfährt, dass annähernd 100.000 Menschen für Seldons Stiftung, die Foundation, tätig sind, und ihre hauptsächliche Arbeit besteht im Erstellen einer Enzyklopädie, die durch Verbreitung in der gesamten Galaxis der Unwissenheit nach dem Zerfall des Imperiums entgegenwirken und somit das »dunkle Zeitalter« von voraussichtlich 30.000 Jahren auf vielleicht nur tausend Jahre verkürzen soll. Der Regent des Imperiums befürchtet, dass durch die Arbeit der Foundation Unruhe auf dem Regierungsplaneten entsteht, und verbannt die Wissenschaftler nach Terminus, einen Planeten am Rande der Milchstraße. Eine zweite Foundation-Gesellschaft wird am entgegengesetzten Ende der Milchstraße aufgebaut.
Asimov gelingt es mit diesem einleitenden Text, Wissenschaft mit Staunen zu verbinden. Der sense of wonder ist allgegenwärtig: ein stählerner Planet, 25 Millionen bewohnte Welten, riesige Raumschiffe, Planungszeiträume von vielen Jahrtausenden. Dennoch ist sein Roman weit entfernt von all den Space Operas der Pulp-Ära, die ihre Leser in den dreißiger und frühen vierziger Jahren zum Staunen gebracht haben. Die wichtigste Rolle spielen nämlich nicht unschlagbare Helden, sondern allein die Wissenschaft. Die Lichtgeschwindigkeit wird nicht ignoriert, sogar geschichtliche Prozesse können in Zahlen und Formeln ausgedrückt werden. Sicherlich war es naiv vom jungen Asimov, eine Wissenschaft zu beschreiben, die auf Grund statistischer Untersuchungen die Zukunft voraussagen soll. Heute wissen wir, dass gerade die historische Entwicklung mehr mit Chaos als mit der Ordnung mathematischer Formeln zu tun hat. Dennoch vermag die »Psychohistorik« den SF-Leser zu faszinieren.